
| Zeit zum Handeln |
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| Geschrieben von: Markus Poersch |
| Montag, den 01. Februar 2010 um 18:29 Uhr |
![]() Wir haben lange genug geschwiegen und tatenlos zugesehen, wie falsche Propheten und ehrlose Politiker uns und unseren RWE zum Spielball der Eitelkeiten und Machtspielchen missbraucht haben. Von den Stadtvätern verraten, von der Wirtschaft ignoriert - wir, der Mittelstand und der Essener Norden ist es anscheinend nicht mehr wert, das für ihn gekämpft wird... Während für Veranstaltungsorte der "oberen Schicht" jährlich Millionen für Instandhaltung und laufende Kosten anstandslos bereit stehen, während dort sogar die Eintrittskarten subventioniert werden, wurde unser Stadion jahrzehntelang vernachlässigt und an erforderlichen Sanierungsarbeiten eingespart. Die Diskussion um die Notwendigkeit eines neuen Stadions vergeht Jahr für Jahr fruchtlos - dabei wurden immer neue Forderungen an den Verein gestellt und kaum das sie erfüllt waren, kamen wieder neue Forderungen - so dass die eingeforderten und erbrachten Sponsoren mittlerweile schon wieder Rückzugsgedanken hegen. Man spricht von der aktuellen Erfolgslosigkeit, jedoch bestand die Stadionfrage schon in Liga 2 - und was hat sich seit dem geändert? ...wir haben noch weniger Stadion als vorher, weil noch ein Teil der Nordkurve abgerissen werden musste - Bilder von großen Reden vor einem Abrissbagger machen sich in der Politik halt besser... Wo würden wir heute stehen, wenn damals schon die Gelder in ein neues Stadion, oder zumindest in die zeitgemäße Sanierung des Georg Melches Stadions geflossen wären, anstatt weg zu sehen wie das Stadion zerbröckelt und die Gelder lieber in die Kulturhäuser der Stadt zu pumpen? Hier geht es auch schon länger nicht mehr nur um ein neues Stadion. Der bauliche Zustand der Hauptribüne zeigt einen dringenden Handlungsbedarf und die Nutzung ist nur durch die Auflage, das Mitte 2010 eine erneute Prüfung stattfindet, zugelassen worden. Da die Stadt Essen aber lieber 2,5 Millionen für den Teilabriss der Nordtribüne etc. investiert hat, um danach einen Baustopp anzuordnen und das Thema Stadionneubau in den Ratssitzungen gerne mal verschoben wird, als ob man alle Zeit der Welt hätte, hat sich die bauliche Substanz der Haupttribüne von alleine wohl nicht verbessert. Falls die Haupttribüne bei der erneuten Prüfung jedoch erwartungsgemäß keine weitere Zulassung mehr bekommt, da einer Sonderzulassung ja zumindest eine mittelfristige Lösung vorher gehen muss, könnten die Lichter an der Hafenstrasse bald endgültig aus gehen. Mit der Haupttribüne fällt nicht nur eine weitere Tribüne aus, sondern auch die Umkleide-, Sanitär- und Schiedsrichterräume, die Geschäftsstelle, sowie die einzigen Sitzplätze im Stadion. Womit das Stadion dann nicht mehr den Richtlinien des DFBs bestünde - was das für den eh schon angeschlagenen Verein Rot-Weiss Essen bedeuten würde, braucht wohl nicht weiter erläutert zu werden ...aber wir haben ja Zeit und können die Stadionfrage in den Ratssitzungen weiterhin nach hinten verschieben Wir fordern euch auf: zeigt Zusammenhalt und Zivilcourage, geht auf die Strasse, kämpft für euer Hobby, euer Recht, eure Liebe Wir sind RWE - wir sind Essen - wir sind das Stadion
Kommentare (6)
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 23. Februar 2010 um 13:10 Uhr |






Keine schlechte Idee. aber ob der verein da mitzieht ??
es soll vorstände geben die das nicht wollen